Jetzt schon an die Zeit nach der Krise denken

Das Bayreuther Stattgeld. Bildquelle: Bayreuth Marketing und Tourismus GmbH

Mit dem City-Gutschein jetzt schon an die Zeit nach der Krise denken: für Käufer risikofrei, für Arbeitgeber ein vielseitiges Instrument, für Medienhäuser die Chance auf Umsatz.

Wie David gegen Goliath liefern sich Lokal und Online seit jeher einen Wettkampf, der durch Corona weiter angeheizt wurde. Viele lokale Händler sind in Gefahr, auf der Strecke zu bleiben. Um diese zu stärken, bietet der City-Gutschein von AVS attraktive Möglichkeiten – auch für Betreiber.

Laut einer aktuellen Umfrage des IFH Köln sind über die Hälfte der Konsumentinnen und Konsumenten bereit, den lokalen Handel zu unterstützen. Ein nachhaltiges, einfaches und zukunftsfähiges Tool hierfür ist der City-Gutschein von AVS, ein kartenbasiertes System, das bereits unter anderem in Stuttgart, Bayreuth, Coburg und Schramberg erfolgreich eingesetzt wird. Es bietet lokalen Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen ein gemeinsames Dach – jenseits der vielfach verbreiteten Papiergutscheine.

Sicher und lokal

„Mit einem City-Gutschein werden Kunden direkt in die Innenstädte geführt, und zwar, um dort einzukaufen, denn dort – und nur dort – kann das Guthaben eingelöst werden“, so AVS-Geschäftsführer Rainer Saalfrank. Daraus ergeben sich folgende Vorteile:

  • Der Gutschein hilft dem lokalen Handel nach der Krise schneller wieder auf die Beine.
  • Die Relevanz des Lokalen wird nachhaltig gegen Online-Riesen gestärkt.
  • Durch die Einlösbarkeit bei mehreren Händlern wird das Risiko des Ausfalls eines Händlers vermieden.

Wie bleibt die Kaufkraft in der Stadt? Für AVS-Geschäftsführer Rainer Saalfrank liefert der City-Gutschein hierzu passgenaue Antworten.

Haltung zeigen, Mitarbeiter binden

Nicht erst seit Corona erwarten Kunden verstärkt, dass Unternehmen sich klar positionieren, Werte kommunizieren und Haltung zeigen. Dieser Trend hat sich in den letzten Wochen weiter verstärkt. Dazu gehört auch, dass der lokale Handel nicht vergessen wird, dass man zusammensteht. Auch hier bietet der City-Gutschein Lösungen. „Zum Beispiel als steuerfreier 44-Euro-Sachbezug kann er zur Mitarbeitergratifikation eingesetzt werden und gleichzeitig positiv aufs Image wirken“, erklärt Rainer Saalfrank. „So entsteht in der Kombination Betreiber, Handel und Personal-Management eine echte Win-win-Situation.“.

Technisch bauen die Gutscheinkarten auf ein sogenanntes Closed- bzw. Controlled-Loop-System auf, das nur in einem geschlossenen Kreislauf ‒ einem Geschäft oder einer Händlergemeinschaft ‒ eingesetzt werden kann. Dadurch entsprechen sie den aktuellen gesetzlichen Kriterien eines steuerfreien Sachbezugs und können von Arbeitgebern an Mitarbeitende ausgegeben und zur Mitarbeiterbindung eingesetzt werden. Und die Gutscheine werden bequem direkt via Schnittstelle vom Unternehmen mit dem jeweiligen Betrag geladen und abgerechnet.

Effektive Beispiele: Schramberger Jobkarte und Schramberger Gutschein. Bildquelle: Handels- und Gewerbeverein Schramberg e. V.

Warum nicht selbst Betreiber werden?

In der 20.000-Einwohner-Stadt Schramberg im Schwarzwald setzt der örtliche Handels- und Gewerbeverein gleich beides um: den Schramberger Gutschein und die Schramberger Jobkarte für Unternehmen. Die Zahlen sprechen für sich. Pro Jahr werden rund 8.000 Gutscheinkarten im Wert von mehr als 300.000 Euro ausgegeben. Dazu kam allein 2019 über die Jobkarte ein Jahresumsatz von 480.000 Euro. Insgesamt also fast 800.000 Euro jährlich, die im lokalen Einzelhandel bleiben. „Das Beispiel Schramberg zeigt, wie effektiv das System funktioniert“, erklärt Matthias Keil, bei AVS verantwortlich für den Geschäftsbereich Verlage. „Auch für regionale Medienhäuser und ihre Anzeigenabteilungen bieten sich interessante Chancen zur Nutzung,“ so Matthias Keil weiter. Warum beispielsweise nicht als Betreiber agieren? Richtig angepackt, stecken attraktive Erlösmöglichkeiten im System, wie zum Beispiel:

  • Sponsoring der Karten (z. B. Logo der örtlichen Bank auf der Gutscheinkarte etc.)
  • Verkauf von Geschenkverpackungen
  • Gebühren der Akzeptanzstellen
  • Vermarktung von Medialeistung
  • Lokale Handelskampagnen

Weitere Infos zum Thema finden Sie auch in einem Artikel des Fachmagazins dnv .