Studie belegt: Bonusprogramme funktionieren

Beim Einkaufen sparen - Cashback- und Bonus-Programme sind beliebt.

Wie sieht das optimale Bonusprogramm aus? Wie beeinflussen Cashback-Systeme das Konsumverhalten? Welche Faktoren sind entscheidend? Die Studie „Bonusprogramm Monitor 2019“ liefert Antworten aus einer Umfrage mit 1.500 Personen zwischen 18 und 69 Jahren zu Status quo und Entwicklung von Bonusprogrammen und Cashback-Systemen.

Bonusprogramme sind im Alltag von Verbrauchern nahezu omnipräsent. Auch Cashback-Systeme, bei denen man nach einem Einkauf Punkte sammelt und Geldprämien erhält, werden immer beliebter. Laut der Studie nehmen Deutsche durchschnittlich an 4,6 Bonus- oder Vorteilsprogrammen teil, 2016 war es noch ein Vorteilsprogramm weniger pro Kopf. 90 Prozent sind sich darüber im Klaren, dass ihr Konsumverhalten aufgezeichnet wird. Bedenken diesbezüglich äußert jedoch nur ein Drittel der Bonusprogrammteilnehmer.

Änderung des Einkaufsverhaltens ist belegt
44 Prozent der Befragten geben an, häufiger in einem Geschäft einzukaufen, wenn dort ein Bonus wartet. Für einen Einkaufsvorteil sind 20 Prozent sogar bereit, einen Umweg zu machen. Wichtigster Teilnahmegrund für Verbraucher ist nach wie vor die Möglichkeit, Geld zu sparen. Dabei sind es besonders die alltäglichen und unvermeidlichen Einkäufe, die bei dem Großteil der Teilnehmer die Sammellust wecken.

Quelle: Bonusprogramm Monitor 2019, Splendid Reseach GmbH

Weil sie die zur Wahl stehenden Prämien uninteressant finden, lösen viele Teilnehmer von Bonusprogrammen ihre Punkte, Gutscheine oder Coupons nicht ein. Von 17 Prozent Nicht-Einlösern trifft dies auf die Hälfte zu. Dagegen punkten Cashback-Programme mit finanziellen Anreizen (siehe Grafik). Im Branchendurchschnitt sind die Sympathie und Exklusivität des Programms sowie ein schnelles Erreichen der Auszahlungsgrenze motivierende Faktoren für die Teilnahme.

Kundenkarte liegt deutlich vor App
Bei der Gestaltung des optimalen Bonusprogramms spielt die Identifikation während des Kaufvorgangs eine große Rolle im Hinblick auf die Nutzerfreundlichkeit. Die bevorzugte Variante in allen Altersgruppen ist die Kundenkarte. Zwar kann die App in der Altersgruppe 18 bis 29 Jahre aufholen, liegt aber auch hier mit 40 Prozent noch um 10 Prozent zurück. Eine Identifikation via Kundennummer findet in allen Altersgruppen wenig Zuspruch.

Eine Zusammenfassung der Studie finden Sie unterwww.splendid-research.com/de/bonusprogramme