Couponing-Studie: Analoge Klassiker kriegen Verstärkung

Mit interessanten Mehrwertservices im Mobile Wallet können Anbieter beim Verbraucher punkten. Bildquelle: GS1 Germany GmbH

Noch hat analog die Nase vorn: Bei rund 55 Prozent der befragten Markenhersteller werden weiterhin mehr Print- als Digital-Coupons eingelöst. Doch digitale Lösungen holen immer weiter auf. Zu diesem Ergebnis kommt die Mobile in Retail Studie 2019 von GS1 Germany.

Wie punkten Zahlungsanbieter beim Verbraucher? Und laufen digitale Rabatte den Papiercoupons den Rang ab? Zu diesen Fragen sowie den aktuellen Entwicklungen im Bereich Mobile Commerce, insbesondere im Mobile Payment, wurden renommierte Händler, Markenartikelhersteller sowie Banken und Finanzdienstleister befragt. Ein Trend zeichnet sich dabei ganz klar ab: In Zukunft wird an der Ladenkasse häufiger das Smartphone zum Zahlen gezückt als der Geldbeutel. Diese Entwicklung dürfte sich durch Corona sogar noch deutlich beschleunigt haben.

E-Mail vor Social Media, Apps und SMS

Trotz der wachsenden Zahl mobiler Shops, etwa in sozialen Medien wie Instagram, sind analoge Angebotsaktionen immer noch gefragter als mobile Coupons. Gründe hierfür sehen die Studieninitiatoren von GS1 darin, dass die notwendigen Technologien und Prozesse am Point of Sale noch nicht optimal aufgestellt sind. Um die mobilen Coupons zu verteilen, nutzen 75 Prozent in erster Linie E-Mails. Weit weniger häufig ist die Distribution über soziale Medien, SMS und neutrale Couponing Apps mit nur 25 Prozent. Die Studieninitiatoren unterstreichen jedoch die Wichtigkeit der digitalen Angebotskommunikation, da die analogen Anzeigenblätter längst nicht mehr jeden Haushalt erreichen, die Internetnutzung aber steigt. Demnach ist das Digitalbusiness eine wichtige Ergänzung zu den analogen Klassikern und wird in Zukunft stärker an Akzeptanz gewinnen.

Weitere Details und die Studie zum Download gibt es unter: https://www.gs1-germany.de/gs1-solutions/mobile-commerce/