
Stadtgutschein und ÖPNV: Ein Modell mit Potenzial für viele Städte
14.04.2026- In Bayreuth gibt es eine spannende Weiterentwicklung: Das Bayreuther StattGeld bzw. StattGehalt, betrieben von der Bayreuth Marketing und Tourismus GmbH, kann jetzt auch bei den Stadtwerken genutzt werden. Damit ist es möglich, das Guthaben für den ÖPNV einzusetzen. An den offiziellen Ticket-Verkaufsstellen der Stadtwerke können Einzel- und Mehrfahrkarten mit dem StattGeld bezahlt werden.
Diese Erweiterung zeigt deutlich, wohin sich Stadtgutschein-Systeme entwickeln: weg vom reinen Handelsfokus, hin zu einer breiteren Nutzung für kommunale Leistungen.
Relevanz für Städte und Verkehrsunternehmen
Für Städte und Stadtwerke eröffnet sich damit eine klare Chance, den ÖPNV-Angebote lassen sich direkt in bestehende oder neue Gutscheinlösungen einbinden.
Das schafft:
- zusätzliche Nutzung und Reichweite für den ÖPNV,
- attraktive Benefits für Arbeitgeber,
- stärkere lokale Wertschöpfung.
ÖPNV auch unabhängig vom Stadtgutschein denken
Neben der Integration in Stadtgutscheine verfolgt die AVS bewusst auch einen zweiten Ansatz: eigenständige Prepaid-Lösungen für den ÖPNV.
Ein Beispiel dafür ist unsere Umsetzung in Fürth. Dort wurde mit der infra Fürth Karte eine separate Prepaid-Lösung für den Nahverkehr geschaffen – unabhängig von einem City-Gutschein, aber mit ähnlicher Zielrichtung: einfache, flexible Nutzung von Mobilität über ein digitales Guthaben.
Ob integriert in einen Stadtgutschein oder als eigenständige Prepaid-Lösung, die Verbindung von City-Gutscheinen und ÖPNV bietet großes Potenzial.









